„Wir wünschen uns nichts“ – den Satz hören Enkel jedes Jahr. Worüber sich Großeltern aber fast immer freuen: Zeit, Erinnerungen und ein paar liebe Worte von allen. Ein Erinnerungsbuch der ganzen Familie verbindet genau das – und es kostet nichts außer ein paar Minuten pro Person.
So entsteht das Buch bis Heiligabend
1. Buch anlegen. Wähle bei Pagefully die Vorlage Freundebuch oder Eigenes Buch und passe die Felder an (Ideen siehe unten). Unter Einstellungen → Farbschema gibt es ein festliches Rot-Gold namens Weihnachten.
2. Einträge verbergen. Schalte „Einträge für Freunde sichtbar“ aus. So bleibt die Überraschung sicher, auch wenn der Link zu früh bei Oma landet.
3. Link in die Familiengruppe schicken. Am einfachsten per WhatsApp. Kinder, Enkel, Cousinen, Nachbarn – jeder schreibt am eigenen Handy, ohne App und ohne Konto. Die Kleinsten diktieren einfach, und ein Foto ist schnell hochgeladen.
4. Schließdatum setzen. Zum Beispiel auf den 20. Dezember. Dann bleibt genug Zeit zum Drucken, und Nachzügler sehen, bis wann sie dran sein müssen.
5. Drucken und einpacken. Lade das Druck-PDF herunter – eine Seite pro Eintrag, mit Fotos – und lass es im Copyshop binden. Oder du zeigst das Buch am Heiligabend auf dem Fernseher als Pinnwand.
Fragen, die Großeltern berühren
- Meine schönste Erinnerung an euch
- Das habe ich von euch gelernt
- Was es bei euch immer zu essen gab
- Ein Wunsch für das neue Jahr
- Ein Foto von uns
Gerade die Essensfrage sorgt für Lacher und Rührung zugleich – vom Sonntagskuchen bis zum legendären Kartoffelsalat.
Warum das besser funktioniert als ein Fotoalbum
Ein Fotoalbum zeigt, was passiert ist. Das Erinnerungsbuch erzählt, was es den Menschen bedeutet hat. Und weil jeder seinen eigenen Teil beiträgt, muss niemand alles allein zusammensuchen – auch nicht die Person, die sonst immer alles organisiert.
Tipp: Lass das Buch nach Weihnachten offen, wenn die Großeltern selbst noch etwas zurückschreiben möchten. Das Schließdatum kannst du jederzeit ändern.